Das 7-Schritte-Prinzip

Heutzutage praktizieren viele Menschen Meditation, Yoga, Qi Gong oder andere Methoden, durch die sie wieder in Kontakt mit ihrem wahren Selbst kommen. Es macht allerdings wenig Sinn uns einer spirituellen Praxis zu widmen, wenn wir dann im Alltag den gleichen Trott, unsere alten Denk- und Verhaltensmuster beibehalten!

Natürlich haben die Methoden, die wir regelmäßig zu Hause oder in der Gruppe praktizieren, eine sehr tiefe Wirkung. Deshalb ist eine regelmäßige Praxis überaus wichtig.integraler_alltag

Die bewusste Verbindung mit unserer inneren Quelle hält sich aber leider nicht von selbst!

Der Alltag holt uns schnell wieder ein. Wir begegnen anderen Menschen, die uns mit ihren Problemen konfrontieren (oder mit unseren eigenen), versuchen Haushalt, Kindererziehung und Job unter einen Hut zu bekommen oder stehen finanziell unter Druck und fühlen uns überfordert.

Ehe wir uns versehen, reißt die innere Verbindung wieder ab und wir verlieren uns wieder im Außen. Auf der einen Seite erleben wir Entspannung, geistige Klarheit und inneren Frieden und auf der anderen Seite Stress, Anspannung, monotone Routine etc.

Mit der Zeit wird die Kluft zwischen diesen zwei Seiten immer tiefer, so dass wir das Alltagsleben immer weniger ertragen können, ohne uns zwanghaft abzulenken, zu betäuben oder von einem Leben in Abgeschiedenheit zu träumen.

Deshalb ist es absolut notwendig den Kontakt zu unserem wahren Sein auch ins Alltagsleben zu integrieren, wenn wir ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben führen wollen. Aber wie geht das praktisch?

Hierfür habe ich das „Integral Spirit®-7-Schritte-Prinzip“ entwickelt, das unserer spirituellen Praxis eine Struktur gibt und uns dabei unterstützt, unser Leben systematisch zu transformieren.

Übersicht des „7-Schritte-Prinzips“ für ein erfülltes und von äußeren Umständen unabhängigen Leben:

Die Schritte 2-7 können nur durch den 1. Schritt entwickelt werden, der das Fundament des gesamten Bewusstseinstrainings darstellt. Schritt 1 kann im Alltag wiederum nur durch die Schritte 2-7 konstant werden und sich vertiefen. Sie bedingen einander und ergänzen sich!

Am leichtesten tun wir uns mit der Umsetzung, wenn wir Schritt 1 in Schritt 2 integrieren, die Schritte 1 und 2 in den 3. Schritt integrieren, die Schritte 1, 2 und 3 in den 4. Schritt integrieren usw., weil die einzelnen Schritte aufeinander aufbauen.

Und mit jedem Schritt den wir meistern, stabilisieren wir auch die vorangegangenen Schritte :-)

Schritt 1 - Selbstgewahrsein

Nimm Deine eigeinner voicene Präsenz wahr bei allem was Du denkst, sprichst, fühlst und handelst - so oft es geht (Du fühlst einfach, dass Du bist. Aber das ist kein Gedanke, sondern ein bewusstes Fühlen. Du fühlst: ICH BIN, nichts weiter). Sobald Du die Präsenz Deines persönlichen „Ich“ wahrnimmst, ist es so als würdest Du es von außerhalb betrachten, stellst Du dadurch automatisch einen Abstand dazu her und nimmst wieder Kontakt zu Deinem innersten, transpersonalen Selbst auf. Und sobald Du merkst, dass Du Dich selbst vergessen hast, bist Du ja im Augenblick dieses Bemerkens schon wieder da, Dir wieder Deiner selbst gewahr. Deshalb gibt es keinen Grund sich zu ärgern, wenn Du Deine Präsenz einmal vergisst, setze einfach das Selbstgewahrsein fort – wieder und wieder und wieder. Nur wenn Du Deine eigene Präsenz bewusst fühlst, kannst Du wissen wer Du wirklich bist und was Du wirklich willst, kannst Du wissen was Dir wirklich gut tut und was nicht. Nur dann kannst Du Deine Verbundenheit mit allem was ist wahrnehmen. Und da Energie immer der Aufmerksamkeit folgt, fließt Deinem „Ich“ durch das Selbstgewahrsein ständig kosmische Energie zu, so dass es immer weniger Energiequellen im Außen braucht.

Schritt 2 - Achtsamkeit

Sammle Deine Aufmerksamkeit immer bei dem was Du gerade denkst, sprichst, fühachtsamkeitlst, tust oder durch Deine Sinne erfährst. Lass Dich ganz auf den gegenwärtigen Augenblick ein, ohne gedanklich in die Vergangenheit oder in die Zukunft abzudriften. Registriere destruktive Gedanken, die Dir durch den Kopf gehen, bewusst, aber lass sie vorbei ziehen und fokussiere Deine Aufmerksamkeit stets auf das was Du willst und nicht auf das was Du nicht willst, auf Lösungen und nicht auf Probleme. Denn Gedanken wollen sich immer manifestieren und Energie folgt, wie beim Schritt 1 erwähnt, immer unserer Aufmerksamkeit. Sei Dir also immer bewusst welchen Gedanken Du Energie geben willst und welche Realität Du erschaffen willst.

Schritt 3 - Hingabe

Akzeptiere den gehingabegenwärtigen Augenblick voll und ganz und lass innere Widerstände los. Das betrifft auch Emotionen, die Du als schmerzhaft oder destruktiv empfindest und die Du nicht wahrnehmen willst. Aber wenn sie da sind, sind sie nun mal da und sie nicht fühlen zu wollen, bedeutet sie zu verdrängen, was diese "unter der Decke" immer größer werden lässt. Das was ist, kannst Du nicht ändern, ob Du Dich dagegen wehrst oder nicht. Ist Dein Geist aber frei von inneren Widerständen und bist Du dankbar für das was Du bereits hast, was Dir das Leben in jedem einzelnen Augenblick zu bieten hat, erschaffst Du eine Atmosphäre, in der Energien ungehindert zu dem fließen können was Du wirklich willst.

Schritt 4 - müheloses Handeln

Tue was Du als zu tun erkennst mit ganzem Herzen, voller EntschlossenheiWillenskraftt und so gut Du nur kannst, aber ohne am Ergebnis zu klammern. Und wenn Du auf äußere Widerstände stößt, wenn andere Menschen nicht gut finden was Du tust, tue es trotzdem. Denn es ist eine Eigenschaft des (Ego)Menschen überall Probleme zu sehen und Gründe zu finden warum etwas nicht klappen kann und im nachhinein die Menschen zu bewundern (oder zu beneiden) die ihre Visionen realisiert haben. Und sei geduldig bei dem was Du tust und gebe Deinem Tun die Zeit zur Verwirklichung, die es natürlicherweise braucht.

Schritt 5 - Selbstachtung

Nimm Dich selbst so an wie Du biLebensfreudest, mit allen vermeintlichen Stärken UND Schwächen. Versuche nicht anderen Menschen zu genügen, richte Dich nicht nach deren Vorstellungen und lass Dich nicht verbiegen. Sei Dir stets bewusst, dass Du niemandem verpflichtet bist, außer Dir selbst. Tue Dir selbst regelmäßig etwas Gutes, mache regelmäßig etwas was Dir Freude macht. Nur wenn Du Dich selbst so annehmen kannst, wie Du bist, kannst Du auch andere Lebewesen so annehmen wie sie sind. Nur wenn Du Dein eigenes Leben als Dein Geschenk betrachtest, das Du mit Freude entfaltest, kannst Du das Leben anderer als deren Geschenk respektieren.

Schritt 6 - Toleranz

Nimm andere Menschen so an wie sie sind und versuche sie nicht nach Deinen VorsFreundschafttellungen zu verbiegen. So wie Du ein Recht auf Dein Leben hast, so hat auch jeder andere ein Recht auf sein Leben. Und das betrifft auch Deine Kinder oder Deinen Lebenspartner. So lange das was sie tun nicht unmittelbar mit Dir selbst zu tun hat, ist das deren Sache, ob Dir das gefällt oder nicht 😉 Innere Verbundenheit bedeutet ja nicht eintönige Gleichheit. Erst die Einheit in der Vielfalt macht die Schönheit des Lebens aus.

Schritt 7 - Authentizität

Gib Dich immer so wauthentizitaetie Du bist, sei Dir stets selbst treu und tue nicht so "als ob", auch dann nicht, wenn Du Angst davor hast, dass dies unerwünschte Konsequenzen haben könnte. Willst Du deine Zeit nicht lieber mit Menschen verbringen, die Dich so mögen wie Du bist? Hast Du wirklich Lust darauf Dich immer wieder zu verstellen, um Dich mit Leuten gut zu stellen, die nur Dein künstlich erzeugtes Außenbild mögen, Dich aber vielleicht nicht? Irgendwann würdest Du erkennen, dass Du Dir selbst ein Gefängnis voller Zwänge gebaut hast, dass Du die meiste Zeit Deines Lebens mit Menschen verschwendet hast, die Dir nichts bedeuten und denen Du nichts bedeutest. Irgendwann würdest Du erkennen, dass Du nicht mehr bereit bist diesen hohen Preis zu bezahlen. Hör lieber gleich damit auf, dann ziehst Du ab sofort genau die Menschen und Situationen in Dein Leben, die in Resonanz sind mit dem was Du wirklich willst.

Wenn wir alle 7 Schritte so in unser Leben integrieren, dass sie unsere Geisteshaltung nachhaltig prägen, dass sie uns selbstverständlich werden, ist ein erfülltes und von äußeren Umständen unabhängiges Leben, das mit dem Kosmos im Einklang ist, die unausweichliche Konsequenz.

In meinen Coachings vermittle ich Dir effektive, auf Dich zugeschnittene Methoden, die Dich dabei unterstützen diese 7 Schritte systematisch und vorallem erfolgreich in Deinem Alltag umsetzen zu können.